Freitag, 28. Februar 2014

Südafrika

TODO Bilder

Vom 07.02. bis 28.02.2014 war ich zusammen mit meinen Eltern auf Rundreise in Südafrika. Gestartet sind wir in Johannesburg, von dort aus sind wir Richtung Norden zum Kruger Nationalpark gefahren. Anschließend ging es durch Swaziland und die Provinz Natal langsam Richtung Süden bis an die Küste. Die letzten Tage fuhren wir an der Küste entlang mit einem Abstecher in die Kleine Karoo nach Kapstadt.

Freitag, 07.02.2014

Abflug um 20:45 Uhr vom Frankfurter Flughafen.

Samstag, 08.02.2014

Nach einem unspektakulären Flug landen wir morgens gegen 8 Uhr in Johannisburg. Schnell findet sich die Gruppe von 11 Leuten bei Taruk-Reiseleiter Franz ein. Ich hebe als erstes 2000 Rand ab, um etwas Bargeld zu haben, dann steigen wir in den sehr bequemen Bus, der für 22 Leute ausgelegt ist. Ich ergattere einen Platz, an dem man das Fenster öffnen kann, was für das Fotografieren wichtig ist.

Los geht es durch die wenig spektakuläre Stadt mit acht Millionen Einwohnern. Wir halten auch nicht weiter an, sondern fahren sofort Richtung Pretoria weiter. Auf dem Weg dorthin besichtigen wir das Vortrekker Monukent. Die Vortrekker waren die Buren, die auf der Flucht von den Engländern mit ihren Ochsenkarren ins Landesinnere gefahren sind und dort versucht haben, neues Land zu besiedeln.

Mittagessen gibt es an einem Vogelpark. Leider essen die Südafrikaner nicht so viel Wild wie die Namibianer. An Fleisch wird eigentlich nur beef oder chicken angeboten. Ich hatte mich schon auf Sprinbock, Kudu oder Impala gefreut, aber irgendwie essen sie ihre Antilopen nicht. Schade, aber nicht zu ändern.

In Pretoria besichtigen wir das Regierungsgebäude von außen und die große Nelson-Mandela-Statue davor, die reichlich von Japanern belagert wird. In Johannisburg waren die Temperaturen noch sehr angenehm (es war allerdings auch noch früher Morgen), in Pretoria dagegen ist es nun richtig heiß.

Wir fahren weiter durch Busch-Savanne zu unserer ersten Lodge, wo der Tag mit einem guten Buffet ausklingt.

Vortrekker-Denkmal
Ausblick vom Denkmal
Schild im Klo
Blaukranich
Pretoria
Nelson-Mandela-Statue
Zimmer in der Lodge
Spuren im Sand
Weg auf der Lodge
Nester von Webervögeln

Sonntag, 09.02.2014

Wir fahren über das Hochland weiter Richtung Norden, vorbei an Diamentenminen. Früher war hier reine Prärie, heute gibt es in Folge der Kolonialisierung viel mehr Bäume. Nur wenige dieser Bäume sind einheimisch, darunter natürlich die Akazien. Wir durchqueren das Hochland und klettern langsam von 1400 auf 2000m hoch, allerdings ohne merkbare Erhebungen in der Landschaft. Die Bäume verschwinden wieder und weichen flachem Grasland. Ab und zu sieht man
Maisfelder. Das spannendste an diesem Abschnitt ist der Halo um die Sonne, den wir sehen.

Ab Mittag wird es bergiger und damit wieder etwas interessanter. Zwischen dem Gras liegen malerisch rote oder graue Steine rum. Wir erreichen einen Aussichtspunkt namens Pinnacle, an dem eine einsame Felsnadel in einer Schlucht steht. Später erreichen wir einen zweiten Aussichtspunkt namens God’s Window, an dem das Hochland sehr plötzlich abbricht und einen Blick über das Tiefland mit dem Kruger Nationalpark freigibt. Wir sind jetzt nur noch weniger huntert Kilometer vom südlichen Wendkreis entfernt. Dass die Landschaft hier so grün ist, verdankt Südafrika diesem Hochland und dem Rand-Gebirge, durch das sich Wolken und damit Regen in dieser Gegend fängt. Würde das Land flacher liegen, wäre es, wie Namibia, Wüste. Als letzten Aussichtspunkt steuern wir den Blyde River Canyon an.

Abends in der Lodge, die sehr schön am Berghang liegt, gibt es tatsächlich mal Antilope. Aber der Elen-Eintopf ist enttäuschend, das Fleisch ist zäh und besteht hauptsächlich aus Sehnen und Knochen. Aber der Rest des Essens ist gut.

Unsere Gruppe und der Bus
Sonnen-Halo
Hochland
Rand-Gebirge
Früchte-Verkauf
Pinnacle
God's Window
Blyde River Canyon
Blyde River Canyon
Unsere Lodge

Montag, 10.02.2014

Die Lodge, in der wir übernachteten, ist eine Game Lodge. Game heißt in diesem Fall nicht Spiel, sondern Wild. Morgens um 6 Uhr fahren wir mit einem Jeep über das Gelände und sehen ein paar Tiere: Wasserbock, Impala, Giraffe, Kudu, Warzenschwein, Zebra, Oryx, Ducker und Hartebeest.

Nach eine Frühstück fahren wir um 9 Uhr Richtung Kruger Nationapark. In einem Supermarkt kaufen wir Äpfel, Brot und Käse sowie ein paar Flaschen Rotwein, denn es gibt abends auf der Lodge im Park kein Essen, da im Restaurant zur Zeit die Konzession neu vergeben wird. Gegen 12 Uhr erreichen wir den Park. Es sind bereits ca. 35 Grad im Schatten. Gleich am ersten Tag sehen wir an neuen Tieren Elefanten, Büffel, Nilpferde und junge Hyänen.

Abends in der Lodge essen wir unser Brot und genießen den Rotwein.

Giraffe
Impalas
Gebirge
Supermarkt
Schuhreparatur
Elefant
Elefant
Zebra mit Jungem
Giraffe
Fluss im Kruger Nationalpark
Tüpfelhyänen-Junge
Hyänen-Junges
Gnus
Landschaft
Unsere Lodge

Dienstag, 11.02.2014

Wir starten um 6 Uhr und fahren den ganzen Tag durch den Park. Wir sehen von allem viele Elefanten und unser erstes Breitmaulnashorn. Um 18 Uhr erreichen wir unsere nächste Lodge, die etwas südlich des Parkes liegt. Es gibt zum Essen ein außerordentlich gutes Rindersteak.

Rotschnabel Toko
Grauer Lärmvogel
Warzenschwein
Nilpferde in der Ferne
Blauracke
Landschaft
Elefanten-Schädel
Impalas, Zebras, Gnus und ein Weißstorch
Nashorn
Landschaft
Goldene Radnetzspinne
Waran
Krokodil
Büffel
Unsere Lodge

Mittwoch, 12.02.2014

Um 6 Uhr morgens starten wir wieder auf eine Safari, diesmal nicht in unserem Bus, sondern in zwei offenen Geländewagen. An diesem Tag sehen wir auch ein Rudel Löwen, die träge direkt am Weg liegen. Es sind mehrere Weibchen und ein paar junge Männchen. Falls ein altes Männchen dabei ist, zeigt es sich uns nicht.

Kurz nach 1 Uhr sind wir zurück in der Lodge, wo ein guter Imbiss, bestehend aus leckerem Salat und gegrillten Sandwiches auf uns wartet.

Nachmittags fahren wir nochmal mit dem Geländewagen los, diesmal aber nur über das Gelände der Lodge. Dort werden einige seltene Antilopenarten wie Rappenantilopen gezüchtet.

Südlicher Hornrabe
Giraffe
Landschaft mit Giraffen
Nashorn mit Jungen
Der Jeep
Löwenrudel am Straßenramd
Löwen
Löwe
Löwe
Gabelracke
Ducker
Gräser
Blauschwanzskink (Trachylepis quinquetaeniata)
Stachelspinne (Gasteracantha cancriformis)
Landschaft

Donnerstag, 13.02.2014

Wieder geht es um 6 Uhr los, heute regnet es das erste Mal. Wir fahren weiter nach Süden, quer durch das Königreich Swaziland, was mir vier neue Stempel im Pass beschwert, jeweils aus und Einreise für Südafrika und Swaziland.

Swaziland ähnelt von der Landschaft her sehr Südafrika, allerdings sieht man wirklich so gut wie keine Weißen. In einer Glasfabrik halten wir an. Ich kaufe 10 handgefertigte Schnapsgläser, die ganz wunderbar bruchsicher verpackt werden.

Der Regen hat sich in der Zwischenzeit verzogen und es ist wieder das übliche Wetter, meist Sonnenschein, manchmal ein paar mehr oder weniger Wolken.

Die Klimaanlage in unserem Bus geht kaputt. Wir fahren schwitzend mit offenen Fenstern weiter. um 13:30 Uhr haben wir Swaziland durchquert und begrüßen wieder Südafrika. Um 14 Uhr erreichen wir den Stausee, an dem unser Schiff liegt, auf dem wir die nächsten 18 Stunden verbringen sollen. Das Schiff hat 6 kleine Kabinen mit großen Fenstern und ein Oberdeck, was genug Platz für uns alle bietet. Wir fahren einige Stunden auf dem Stausee rum und beobachten die Tiere am Ufer (Elefanten, Antilogen, Büffel und Vögel). Danach ankern wir in einer kleinen Bucht und die Manschaft serviert und ein Abendessen bei Kerzenschein. Es gibt Lachspaté als Vorspeise und ein überaus leckeres Hühnerfrikasse als Hauptgang.

Grenze nach Swaziland
Pfau
Glasfabrik
Unser Schiff
Meine Kabine
Seefahrt
Oberdeck
Fahne von Südafrika

Freitag, 14.02.2014

Wieder beginnt der Tag um 6 Uhr, diesmal steigen wir in die zwei Beiboote, damit wir dichter an das Ufer rankommen. Neben den Tieren von gestern sehen wir auch einige Nilpferde und kurz vor Ende eine Herde von ca. 15 Elefanten, die zum Trinken an den See kommen. Das ist wirklich ein toller Anblick.

Zurück auf dem Schiff gibt es während der Rückfahrt Frühstück. Nach dem Anlanden um 10 Uhr geht es ca. eine Stunde später weiter im Bus, leider immer noch ohne Klimaanlage, die Reparatur ist bisher nicht geglückt. Aber die Fahrt heute ist recht kurz, schon um 13:30 Uhr erreichen wir die Bushland Lodge. Vorher halten wir allerdings noch an einem Supermarkt, wo wir unsere Wasservorräte auffüllen. Da Valentinstag ist, verteilt der Supermarkt kostenlos einen ziemlich süß aussehenden rosa Kuchen. Ich entscheide mich aber, mich nicht dafür anzustellen.

Um 14 Uhr startet die Safari in das Hluhluwe Wildreservat (das wird Schluschluwe ausgesprochen). Das Highlight dieser Fahrt ist ein Rudel Paviane, die es sich auf der Straße bequem gemacht haben und nach Affenart teilweise ziemlichen Blödsinn praktizieren. Nett ist auch, als ein Zebra auftaucht und durch die Affen an unserem Wagen vorbei den Weg entlang geht. Die Affen halten tatsächlich alle respektvoll Abstand von dem Tier.

Abends gibt es mal wieder ein sehr gutes Buffet mit einer sauleckeren Kürbissuppe. Die Lodge füttert jeden Abend Bushbabys, kleine, nachtaktive Primaten.

Beiboot
Landschaft am See
Elefanten
Elefanten
Bananen
Ananas-Feld
Passiflora-Blüte
Warzenschweine
Nashorn
Zebra
Büffel
Pavian
Antilope
Unsere Lodge
Bushbabys (Senegal-Galago)

Samstag, 15.0.2014

Diesmal beginnt der Tag trocken – wir haben kein Leitungswasser in den Hotelzimmern, die Pumpe ist ausgefallen. Also gehen wir ungeduscht um 6:30 Uhr auf eine Wanderung über die Bushland Lodge. Unser Guide erklärt und Pflanzen und Tiere, zeigt uns afirkanische Zecken, Mistkäfer, Spinnen und Heuschrecken. Wir gehen sogar recht nah an ein paar Giraffen vorbei.

Als wir zurück sind, funktioniert auch das Wasser wieder, so dass wir vor dem Frühstücksbuffet noch duschen können. Als wir uns um 9 Uhr bereit zur Abfahrt machen, kommt unser Reiseleiter Franz mit einem Zweig mit zwei Chamäleons an. Ich hatte ihm erzählt, wie toll ich die Tiere finde und er hatte mir versprochen, welche auf der einzigen Lodge zu suchen, in der man welche finden kann. Das hatte ich natürlich schon wieder vergessen und eh keine Ahnung, dass die Bushland Lodge diejenige war. So war die Überraschung groß und die Freude über die Tiere noch größer.

Auf der Weiterfahrt besichtigen wir einen Handwerkermarkt, auf dem aber niemand etwas kauft. Gegen Mittag erreichen wir unsere Lodge, die Shakkaland Lodge, die von Zulus geführt wird und in der man das Zulu-Leben kennenlernen kann. Wir wohnen in Rundhütten, die verdammt dunkel und warm sind. Nachmittags gibt es eine Show über das Leben von King Shakka und die Zulus allgemein. Danach wird Musik gemacht und zum Abschluss werden Zulu-Tänze vorgeführt.Sehr nett gemacht, das alles.

Abends gibt es wieder Buffet. Dies ist die erste Lodge, in der es wirklich Einzelzimmer gibt. Lustigerweise haben die Einzelzimmer einen Fernseher, die Doppelzimmer aber nicht. Die Logik ist wohl, dass nur die Alleinreisenden fernsehen müssen, die andern haben einen Partner. ??

Amarula-Baum
Heuschrecken
Heuschrecke
Wanderung an Giraffen vorbei
Chamäleon
Handwerksmarkt
Zulu-Dorf
Unsere Lodge
Der König der Zulus kämpft
Zulu-Tänze

Sonntag, 16.02.2014

Diesmal beginnt der Tag erstmalig nicht so früh. Ich werde natürlich trotzdem um 05:30 Uhr wach. Zum Frühstück gibt es das erste Mal Pancakes.

Danach geht es weiter mit Bus, der nun endlich wieder eine Klimaanlage hat – diesmal ist die Reparatur geglückt. Wir fahren weiter Richtung Süden zu den Drakensbergen. Aber zwischendurch halten wir an einem Aussuchtspunkt und mittags besuchen wir die deutsche Missionsstation Herrmansburg. Dort gibt es eine Art Heimatmuseum, in dem Dinge zusammengetragen sind, die die deutschen Siedler in der ersten Zeit genutzt haben. Die Dinge unterscheiden sich wenig von den Geräten, die man auch bei uns in Deutschland in den Freilichtmuseen in den Häusern sieht. Wärend eines Imbisses wird uns die Geschichte der Missionsstation erzählt.

Nach anderthalb Stunden geht es weiter in die Drakensberge, in unsere sehr moderne Golf-Lodge. Die Zimmer sind einwandfrei, aber deswegen auch eher langweilig, dieses Hotel könnte auch irgendwo in Europa stehen.

Aussichtspunkt
Ausblick vom Aussichtspunkt
Typisch schwarzes Gebiet
Museum im Missionshaus

Montag, 17.02.2014

Für heute besagt der Reiseplan, dass man unterschiedlich lange Wanderungen in den Drakensbergen unternehmen kann, nur macht Franz mit dem Großteil der Gruppe eine lange, anstrengende Wanderung, die mein Vater nicht schafft. Und
weitere Führer gibt es in dem Hotel nicht. Damit gehen wir nur über das Hotelgelände und den Golfplatz spazieren, baden ein bisschen im Pool und lesen viel. Die ganze Zeit hört man irgendwo Rasenmäher. Alles in allem ist es ein wenig enttäuschend. Dazu kommt, dass das Internezt nach Minuten abgerechnet wird, ich die Zeit also nicht mal ordentlich zum Surfen nutzen kann bzw. will.

Abends wird  für uns gegrillt, es gibt Rinderwürste, Spare Rips, gegrilltes Huhn und Stockbrot.

Unsere Lodge
Golfplatz
Golfplatz
Drakensberge
Spaziergang

Dienstag, 18.02.2014

Der Tag beginnt wieder geruhsam, wobei ich natürlich trotzdem um 6 Uhr wach werde. um halb 8 gibt es Frühstück, um halb 9 fahren wir los. Die heutige Strecke beträgt 450km, weswegen für nichts anderes Zeit ist. Wir fahren durch gepflegtes Farmland, hauptsächlich Rinderweiden, Mais und Forstwirtschaft (Kiefern). Gegen 17 Uhr erreichen wir unsere Lodge, die an einer Lagune am Indischen Ozean liegt. Wir schauen eben noch am 200m entfernt liegenden Strand vorbei, ohne es zu erreichen, weil der Zufluss der Lagune aufgrund des Wasserstandes für uns zu hoch war.

Rastplatz
Landschaft
Erosion am Berg
Reifenladen
Teeplantage

Mittwoch, 19.02.2014

Am Vormittag machen meine Mutter und ich zusammen mit unserem Reiseleiter Franz eine Wanderum am Strand entlang bis zu einem ca. 100m hohen Hügel, von dem aus man einen wunderbaren Blick über die Klippen der „Wild Coast“ hat. Leider hat niemand eine Kamera dabei, so dass ich euch diesen Anblick nicht zeigen kann.

Gegen 13 Uhr kommen wir wegen der Hitze wirklich fertig zurück und verbringen den Rest des Tages in Ruhe.

Indischer Ozean
Indischer Ozean mit Lagunenzufluss
Lagune mit Lodge

Donnerstag, 20.02.2014

Wieder liegt ein reiner Fahrtag vor uns. Wir fahren durch die Transkei bis nach East London. Abends fängt es an zu regnen und ist richtig kühl. Durch den Regen gehen wir zu einem richtig guten Steakhaus (eine Kette namens Spur), in der die schwarze Bedienung zwischendurch mal anfängt zu tanzen. Der Service ist wirklich erstklassig und die Steaks auch.

Schlucht nahe der Lagune
Schwein
Nochmal Schwein
Schlammige Flussmündung
Verschlammte Wellen hinter der Flussmündung
Leben am Straßenrand
Leben am Straßenrand
Unsere Lodge

Freitag, 21.02.2014

Als wir um 8 Uhr abfahren, regnet es immer noch. Wir fahren nach Port Elisabeth und besichtigen dort eines der vielen Townships – der Elendsviertel, in denen bis heute viele Schwarze wohnen. Im Township bekommen wir auch ein traditionelles Mitagessen. Zumindest wird das behauptet, ich bezweifele aber, dass die Einwohner regelmäßig Würstchen und Huhn zu essen bekommen.

Danach fahren wir weiter zu unserer Lodge, die in eine gepflegten englischen Garten liegt.

Nachmittags machen wir einen Ausflug zum Tsitsikamma Nationalpark an der Mündung des Storm River. Die Landschaft dort ist atemberaubend.

Township
Township
Township
Toilettenhäuschen
Toilette ohne Häuschen
Township
Kinder im Township
Unsere Lodge
Wunderweg im Nationalpark
Klippschliefer
Klippschliefer
Mündung des Storm River im Tsitsikamma Nationalpark
Küste
Küste
Sonnenuntergang

Samstag, 22.02.2014

Um 8:30 brechen wir auf zur Fahrt entlang der Garden Route. Die Garden Route ist ein Landstrich zwischen der Küste und einem nur wenige Kilometer von den Küste entfernt liegenden Gebirgszuges, was für ein sehr mildes, feuchtes Klima sorgt. Gleich zum Start besichtigen wir einen 1000 Jahre alten Gelbholzbaum. Danach halten wir an einer Brücke, von der aus man über 200m tief Bungee-Jumping machen kann. Aber keiner aus unserer Gruppe will springen. ??

Bei einem Zwischenstopp bei einem Bäcker kaufen wir Oliven-Pepperoni-Brot für’s Mittagessen in der Lodge, die wir kurz danach erreichen. Sie liegt in Knysna wieder an einer Lagune und wir essen das sehr leckere Brot zusammen mit einem Glas Rotwein.

Nachmittags machen wir mit der ganzen Gruppe eine zwei Stunden lange Strandwanderung.

Abends gibt es bei Burkhard, dem deutschen Koch des benachbarten Restaurants, Springbocksteak mit Spätzle.

Wanderweg im Nationpark
Gelbholzbaum
Brücke mit Bungee-Jumping
Schild
Lagune
Perlhuhn
Gecko
Unsere Lodge

Sonntag, 23.02.2014

Um 9 Uhr brechen wir auf, diesmal führt der Weg uns wieder weg von der Küste in Richtung der Berge, in denen wir eine sehr große und schöne Tropfsteinhöhle besichtigen.

Mittags sind wir auf einer Safari-Farm in der Kleinen Karoo, einer Halbwüste. In der Kleinen Karoo werden hauptsächlich Strauße gezüchtet, weswegen es auf dieser Farm auch alle möglichen Produkte aus Straßenleder gibt.

Danach fahren wir weiter zu unserer Lodge, die ebenfalls zu einer Straußenfarm gehört. Dort bekommen wir eine genaue Einführung in das Leben auf einer Straußenfarm, die Produkte, die sie herstellen (Leder, Federn, Fleisch), die Haltung und die Zucht. Vor allem die jungen Strauße begeistern mich natürlich.

Zum Abendessen gibt es selbstverständlich Straußensteak.

Altantik-Küste
Verschüttete Eisenbahnstrecke
Schilderwald
Hopfen-Feld
Tropfsteinhöhle
Tropfsteinhöhle
Kleine Karoo
Blick über aus meinem Hotelzimmer
Straußenleder
Balzender Strauß
Straußenweibchen
Straußeneier
Straußenjunges schlüpft
Straußenjunge
Straußenjunge

Montag, 24.02.2014

Um 8:30 Uhr brechen wir zu unserer letzten Fahrstrecke nach Kapstadt auf, wo wir am frühen Nachmittag ankommen. Kapstadt macht seinem Ruf alle Ehre, es weht ein kräftiger Wind.

Die Zeit reicht noch, um ein bisschen durch die Stadt zu bummeln. Den frühen Abend verbringen wir in der Victoria Wharf, eine riesengroßes, modernes Einkaufszentrum.

Atlantik-Küste mit Fynbos-Vegetation
Atlantik-Küste mit Fynbos-Vegetation
Tafelberg mit "Decke"
Kapstadt
Vorwitziges Eichhörnchen
Eichhörnchen
Windig
Ein Stück der Berliner Mauer
Kapstadt
Unser Hotel

Dienstag, 25.02.2014

Es weht immer noch, weswegen die Seilbahn auf den Tafelberg weiterhin gesperrt ist. Also fahren wir nach Kirstenbosch, dem botanischen Garten von Kapstadt. Die Anlage ist wirklich toll.

Anschließen fahren wir ins Weinland hinter Kappstadt, vorbei an Stellenbosch bis zum Weingut Boschendahl. Dort werden wir in die Weinherstellung eingeführt und dürfen eine Weinprobe machen. Als ich meckere, dass alle Weine trocken sind, bekomme ich ein Glas Dessertwein in die Hand gedrückt, der mir so gut schmeckt, dass ich glatt eine Flasche kaufe.

Anschließend geht es weiter in einen Park, wo wir ein Picknick-Mittagesse bekommen.

Auf der Rückfahrt besichtigen wir noch die Stadt Stellenbosch.

Tafelberg über Kapstadt
Botanischer Garten Kirstenbosch
Fackellilien
Aloe
Quelle im Zentrum von Kirstenbosch
Kirstenbosch
Kirstenbosch
Protea
Gräser
Protea
Schildkröte
Orange-breasted Sunbird (Anthobaphes violacea)
Weinherstellung auf Boschendahl
Weinprobe
Picknick
Weingut
Kirche in Stellenbosch
Stellenbosch
Toilettenschild
Stockfisch

Mittwoch, 26.02.2014

Der Wettergott hat ein Einsehen, heute ist es windstill und keine Wolke am Himmel. Also starten wir gleich früh morgens zur Fahrt auf den Tafelberg. Die Aussicht von da oben ist wirklich traumhaft, auch wenn alles natürlich sehr touristisch überlaufen ist.

Danach fahren wir nach Süden auf die Halbinsel unterhalb von Kapstadt zum Kap der guten Hoffnung und dem daneben gelegenen Cape Point.

Auf dem Rückweg fahren wir an der Ostküste der Halbinsel und besichtigen noch eine Pinguin-Kolonie.

Abends ist unser Abschiedessen. Franz hat ein tolles Restaurant am Hafen ausgesucht und ich genieße zusammen mit meiner Mutter eine Seafood Plate mit Langusten, Garnelen, Muscheln und Fisch.

Warteschlange vor der Seilbahn
Seilbahn zum Tafelberg
Ausblick vom Tafelberg
Klippschliefer
Kapstadt
Robbeninsel
Auf dem Tafelberg
Bucht auf der Halbinsel
Schief gewachsen
Kap der guten Hoffnung
Cape Point
Leuchtturm am Cape Point
Wanderweg vom Cape of good hope zum Cape Point
Pinguin-Kolonie
Brillenpinguin (Spheniscus demersus)

Donnerstag, 27.02.2014

Der letzte Tag ist immer etwas doof, man wartet eigentlich nur noch darauf, dass es losgeht. Meine Kamera war auch schon eingepackt, weswegen ich keine Fotos von diesem Tag habe.

Aber da wir den ganzen Vormittag Zeit haben, besichtigen wir noch einen malaysischen Stadtteil von Kapstadt, der niedlich angemalte Häuser hat. Anschließend fahren wir zu einem Strand südlich von Kapstadt, wo ich mich aber nur noch auf den Rasen unter einem Baum setze und das Meer beobachte. Netterweise spielen in der Bucht drei Delfine, so dass ich was zu beobachten haben.

Gegen Mittag bringt unser Fahrer uns zum Flughafen nach Kapstadt und wir verabschieden uns nach dem Checkin von Franz und bedanken uns für die tolle Zeit.

Um 15 Uhr startet der Flieger nach Johannesburg, dort haben wir wieder einige Stunden Wartezeit. Ich esse am Flughafen ein indisches Nudelgericht und beschließe, auf das Flugzeugessen zu verzichten. Gegen 21 Uhr startet der Flieger nach Frankfurt mit leichter Verspätung, die er aber unterwegs wieder einholt.

Freitag, 28.02.2014

Der Flieger landet planmäßig um 6:15 Uhr in Frankfurt.

Montag, 3. Februar 2014

Rezept Schweizer Käsefondue

Pro Person
250g Weißbrot (Brötchen oder Baguette)
200g Käse (z.B. Appenzeller oder Greyerzer, Vacherin, Emmentaler)
100ml Weißwein
Knoblauch
1 EL Kirschwasser
1/2 EL Speisestärke
Salz, Pfeffer, Paprika, Muskat

Den Wein mit der Speisestärke verrühren, in den Topf gießen und erhitzen. Käse portionsweise einrühren (nicht mehr kochen). Knoblauch pressen und zum Käse geben. Kirschwasser hinzugeben. Mit den Gewürzen abschmecken.

Wenn das Fondue klumpt oder gerinnt, Zitronensaft unterrühren. Wenn es zu dickflüssig wird, Wein hinzugeben.

Über das Fondue etwas Petersilie und kleingeschnittene frische Paprika streuen – für die Optik.

Brot in Stücke schneiden und tunken. Man kann auch Obst (z.B. Weintrauben, Äpfel), Gemüse (Paprika, Champignons) oder Kartoffeln nehmen.

Getränk: Weißwein